Schwarze Malvasia

Rebsortenprofil

Schwarze Malvasia zeichnet sich durch mittleren bis vollen Körper, moderate Säure und mäßige Tannine aus. Stilistisch reicht das Spektrum von fruchtig-leichten Rotweinen bis zu konzentrierten, teils süßlichen Ausbauformen. Typische Aromen sind Kirsche, Brombeere, Pflaume, florale und würzige Nuancen; gereifte Versionen zeigen balsamische und raisinige Noten. Bedeutende Anbaugebiete liegen in Apulien und Sizilien, daneben findet man Partien in der Toskana. Die Sorte wird sowohl als trockener Alltagswein als auch als süßere Spezialität vinifiziert und passt gut zu gegrilltem Fleisch, würzigen Pastagerichten und gereiften Käsen.

Im Detail

Schwarze Malvasia (häufig als Malvasia Nera bezeichnet) ist Teil der alten Malvasia-Familie, deren Herkunft auf griechische Handelsorte zurückgeführt wird. Die Sorte wurde im Mittelmeerraum verbreitet und ist heute besonders in Italien heimisch. Anbau findet sich vor allem in Apulien und Sizilien, vereinzelt auch in der Toskana und auf den Inseln. Die Reben bringen mittelgroße, dunkle Beeren mit relativ dünner Schale hervor. Struktur: Weine variieren von leicht bis vollmundig, meist mittlerer bis gehaltvoller Körper, moderate Säure und mäßige Tannine; in süßen, gereiften Versionen zeigen sich konzentrierte Aromen und höhere Restsüße. Aromaprofil: rote und schwarze Früchte (Kirsche, Brombeere, Pflaume), florale Noten und ein Hauch von Gewürz, oft leicht balsamisch oder süßlich-rosinenhaft bei gereiften Auslesen. Speisebegleitung: passt zu gegrilltem Fleisch, würzigen Pastagerichten mit Tomatensauce, gereiftem Käse und herzhaften Antipasti.

Wichtige Regionen

Erforsche die Weinregionen, die Schwarze Malvasia prägen

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