Muskateller (Alexandria)

Rebsortenprofil

Muskateller (Alexandria) zeichnet sich durch eine unverwechselbare, intensive Aromatik aus, die von Muskat, Orangenblüte und exotischen Früchten geprägt ist. Die Weine besitzen eine frische bis moderate Säurestruktur und sind in der Regel körperarm bis mittelkräftig. Stilistisch reicht das Spektrum von trockenen, aromatischen Weißweinen, die jung getrunken werden, bis zu lagerfähigen, edelsüßen Dessertweinen. Bedeutende Anbaugebiete in Mitteleuropa, wo die Sorte oft für trockene Stile verwendet wird, sind Niederösterreich, Burgenland, Baden und die Pfalz. Die Kontrolle des Ertrags ist essenziell, um die Balance zwischen Süße und Frische zu gewährleisten und die feine Aromatik zu erhalten.

Im Detail

Muskateller (Alexandria) ist eine der ältesten und aromatischsten Muskattrauben der Welt, deren Ursprung im Mittelmeerraum liegt. Sie ist global verbreitet, wird aber in Mitteleuropa oft mit dem Gelben Muskateller verwechselt oder unter ähnlichen Namen geführt. Wichtige Anbauregionen in Deutschland und Österreich sind Niederösterreich, Burgenland, Baden und die Pfalz. Die Rebe liefert Trauben mit moderater Ertragsneigung, wobei Standort und Ertragsbegrenzung entscheidend für die Qualität sind. Charakteristisch ist ein intensives, blumiges und würziges Aromenspektrum: Noten von Orangenblüte, Muskat, Weinbergspfirsich, Mango und Zitrusfrüchten dominieren. Die Weine reichen stilistisch von leichten, trockenen Aperitif-Weinen bis hin zu hochkonzentrierten, edelsüßen Spezialitäten. Körper und Säure sind meist moderat bis frisch, Tannine sind irrelevant. Trockene Varianten passen hervorragend zu asiatischen Gerichten, Ziegenkäse oder kräftigen Vorspeisen; süße Stile sind ideal zu Fruchtdesserts oder als Digestif.

Wichtige Regionen

Erforsche die Weinregionen, die Muskateller (Alexandria) prägen

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